Der Wielhof

Umbau und Sanierung

Volierenbau - "Alles für die Geier"

Das Papageienhaus
Papgeienhaus
Hier sollen also die Volieren hin ... in das Efeu-überwucherte Gebäude sollen im Erdgeschoss die Volieren für die Papageien gebaut werden. Diese Volieren sollen dann noch eine Außenvoliere im Hof erhalten - soweit die Idee ...
Efeu - wohin das Auge blickt
Efeu
In mehreren Jahrzehnten hat sich das Efeu die gesamte Scheune "unter die Wurzel" gerissen. Kaum ein Quadratzentimerer der gemauerten Fassade ist noch zu erkennen. Hinter dem Blätter-Verhau sind die 6 Fenster auch nicht mehr zu sehen.
Dicht besiedeltes Gebiet ...
Brutgebiet
In diesem Verhau aus Efeu haben sich Sperlinge eingenistet - mehrere Dutzend Vögel finden hier über Nacht und bei schlechtem Wetter ein grünes Dach über dem Kopf ... und brüten hier auch - wir warten also besser ab, bis sichergestellt ist, dass die Jungen ausgeflogen sind - das Efeu muss ab, weil es giftig für die zukünftigen Bewohner dieses Hauses ist ...
Ehemalige Lagerhalle
Lagerhalle
Das Innere der Scheune wurde in den vergangenen Jahren als Lagerhalle genutzt - der aktuelle Besitzer hat lediglich ein paar Fenster dort abgestellt die demnächst abgeholt werden. Knapp 160 m² Fläche warten hier auf eine neue Aufgabe.
... und davor war's ein Kuhstall
Kuhstall
Diese Fläche wurde von ihren Erbauern damals als Kuhstall genutzt - die Umwidmung zur Lagerhalle erfolgte erst in den 80er Jahren. Die 6 Fenster zum Innenhof waren von außen nicht zu erkennen - das Efeu lässt auch keinen Lichtschimmer mehr durch die Scheiben.
Platz zum (F)liegen
Platz!
viel Raum ist hier im Erdgeschoss ... und die Höhe stimmt mit 3,15 m auch. Optimale Räume um die Schwingen auszubreiten und ein paar Flügelschläge zu machen. Im Hintergrund ist links noch ein (funktionierendes) Kühlhaus und ein weiterer Raum zu sehen, der später zur Futterküche ausgebaut werden soll.
Freigelegt!
Freigelegt
Nach tagelanger Arbeit und tatkräftiger Unterstützung konnten wir gemeinsam die Scheune freilegen. Efeu ist ein unglaubliches Gewächs! Es benötigte Hammer, Säge, Meißel und teilweise Spitzhacke um das fest eingewachsenen Efeu von der Mauer zu lösen. Der dabei herabrieselnde Vogelkot aus mehreren Jahrzehnten sei hier nur am Rande erwähnt ....
Verflixt verflochten
Verflochten
Dieses Efeu hat uns teilweise schon verzweifeln lassen - normalerweise reißt es einfach in kleine Stücken ab und lässt sich nur in Ausnahmefällen so schön wie hier "am Stück" von der Wand lösen. Knapp 24m³ Grünabfall mussten entsorgt werden - dabei kamen auch die großen Öffnungen im Obergeschoss zum Vorschein, die uns vorher gar nicht aufgefallen waren ....
Unkaputtbar
Zäh
Die Überlebensstrategie von Efeu lautet: Lieber von Teilen trennen als im Ganzen untergehen ... Meist konnten wir nur wenige Zentimeter lange Teile einzeln entfernen - die Wurzeln blieben natürlich am Mauerwerk kleben und mussten einzeln mit dem Spachtel entfernt werden. Bei ganz hartnäckigen Fällen kam auch ein Winkelschleifer zum Einsatz ...
Schwindelfreiheit
Hoch hinaus
Die Fassade der Scheune ist mehr als sechs Meter hoch und das Efeu lässt sich auch in den oberen Regionen nicht gerade "wegschnippsen". Mangels Gerüst wurde dies alles von einer Leiter aus erledigt - definitiv nur etwas für Schwindelfreie. Ach ja, auf's Scheunendach war's auch schon hochgewachsen - das war von der Leiter aus nicht zu machen ....
Efeu Adieu
Abgepackt
Abgerissen, zusammengedrückt und zerkleinert füllt das Efeu insgesamt 3 Container. Die gesamte Efeu-Arie war eine Riesensauerei und wir können nur jeden warnen sich Efeu ans Haus zu pflanzen - aus einem kleinen Pflänzchen wird über die Jahr eine undurchdringbares Dickicht - und ein Haufen Arbeit mit der Entfernung.
Der Plan
Planung
In diesem ehemaligen Kuhstall werden drei Volieren errichtet - gemauerte Wände. Die Volieren können über Doppeltüren miteinander verbunden werden - sofern sich alle Insassen damit einverstanden erklären. Die Wände zum Innenhof werden geöffnet und die Innenräume so noch 2m in den Innenhof verlängert. Die so entstehenden "Wintergärten" werden dann mit UV-durchlässigem PVC überdacht - zum Sonnenbaden auch im Winter .... Ergebnis: 3 Volieren mit jeweils knapp 4 x 9 Metern Grundfläche
Baubeginn!
Baubeginn!
Weil's Wetter so schön war wurde mit dem Fundament für die "Wintergärten" zuerst begonnen. Damit wird die Bodenplatte des Innenraumes erweitert.
... und wieder Dreck
Container, Container, Container
... nur diesmal ist der Dreck der Beginn von etwas Neuem und nicht der Rest von etwas Altem - gute Laune macht sich breit. Zeitgleich laufen die Abbrucharbeiten im Haupthaus an - Türen, Wände, Bodenbeläge und Sanitäreinrichtungen werden entsorgt.
Großer Mann in kleinem Bagger
Bagger-Zeit
Präzise wie ein Uhrwerk wird mal eben in einem Vormittag das Fundament für die Wintergärten vorbereitet - und auch das bei bester Laune. Das Wetter macht ja auch prächtig mit.
Alles vorbereitet
Fertig ...
Morgen früh wird betoniert - die Ablaufrinnen sind schon vorinstalliert. Diese Ablaufrinnen erleichtern uns später das Ausspritzen der Volieren und dienen als Ablauf für die Indoor-Beregnung - so der Plan ...
Beton & Regen
Ooops ...
Na klasse! Kaum hat man betoniert, ergießt sich aus Kübeln der Himmel über dem Wielhof. Aber die Mischung macht's ja bekanntlich - der Beton härtet gut und zügig aus.
Wochenende und gutes Wetter
Ein Gerüst
Grundplatte ausgehärtet. Freundlicherweise hat man uns über's Wochenende ein Gerüst aufgestellt um die letzten Efeu-Reste mit Schraubendreher, Zange und Spachtel von den Mauersteinen zu entfernen. Am Ende kam dann doch der Winkelschleifer zum Einsatz und Stein für Stein wurde abgeschliffen.
Handwerk
Stein auf Stein
Dei Mauererarbeiten im Inneren der Scheune haben begonnen. Tonnenweise wird Material herangeschafft und verarbeitet. Stein um Stein wachsen die Konturen der Volieren. Zugegeben ... ein paar Arbeiter fragen sich: Wieso die ganze Arbeit für 'n paar Vögel? - hauen aber trotzdem kräftig rein
Ein Blick in den Futtergang
Maßarbeit
Aus diesem Futtergang gehen später die drei Doppeltüren in die Voliere. Ja, es gehört noch ein wenig Fantasie dazu sich das vorzustellen - aber die Maße stimmen schon mal bis auf den Millimeter.
Ground Zero
Großbaustelle
Teilweise geht's in dem ehemaligen Kuhstall zu wie auf einer Großbaustelle im Herzen Berlins. Staub, Lärm und Abgase bilden ein schwer zu ertragendes Gemisch ... das dennoch die Freude über das enstehende nicht verdrängen kann. Bis zum Einzug der Papageien bleiben nur noch wenige Wochen - aber wir schaffen das schon ... sicher ...
Außenwände zuerst ...
Augenmaß und Wasserwaage
... danach erst werden die Innenwände zwischen den Volieren errichtet. Alles nur auf Basis eines Din-A4 Planes aus unserem privaten Rechner. Da unsere Bau-Unternehmer aber wissen "worum's geht" hätt's auch die Rückseite eines Bierdeckels getan - die Jungs sind echt flexibel.
Ein letzter Blick ...
Großraum
in den großen Raum - bevor die Innenwände dieses Sichtfeld durchtrennen werden. Die Deckenlampen müssen auch noch ersetzt werden - und dann bleibt da noch das Thema Heizung ....
Material
tonnenweise Material
Palettenweise wurden Mauersteine, und Mörtel verarbeitet und momentan ist noch kein Ende in Sicht ... da fehlt doch noch was ....
Türstürze betonieren
Schalung und Stürze betonieren
Die Wandöffnungen über den geplanten Doppeltüren müssen betoniert werden - mit Stahlkernen um die nächsten 100 Jahre zu überstehen. Jetzt ist warten angesagt bis das Zeug trocken ist und die Schalung entfernt werden kann. Die Perspektive hier zeigt die Türen vom Futtergang in die Volieren.
Zwischenwände stehen
Außenwände
Jetzt geht's an die Öffnung der Mauern zum Innenhof. Die Fenster, die Wand dazwischen und die Wand darunter muss raus. Vorher muss aber die Außenmauer gestützt werden - schließlich steht ja eine stattliche Scheune auf diesen Mauern.
Stahlträger
Vorbereitung
Bevor die Fenster ausgebrochen werden können, müssen Stahlträger über der Öffnung eingebracht werden. Aus statischen Gründen werden jeweils zwei Stahlträger eingebaut - von innen und von außen ... für die Ewigkeit eben ...
Das Wichtigste an einem Loch ist der Rand!
Schön langsam
Bevor die 50 cm starke Wand durchbrochen wird und das gesamte Gebäude zusammenbricht, muss die Konstruktion gestützt werden - jetzt nur nicht hetzen, sonst geht's in die Hosen.
Noch'n Loch
Aus Fenstern
Auch diese Fenster werden zu Durchgängen "vergrößert" - schön vorsichtig bitte
Fundament trocken - Wände drauf!
Mauerwerk
Im Außenbereich=Innenhof werden die "Wintergärten" gemauert - leider macht das Wetter nicht ganz mit. Die Arbeiter lassen sich davon aber nicht beeindrucken.
Ha! Wintergärten fertig!
Soweit ...
Die Wintergärten sind fertig gemauert, die Fensterstürze betoniert - jetzt fehlen nur noch die Schiebefenster ... und das Dach
Dach mit Durchsicht
Durchblick
Damit man innen weiterarbeiten kann ( Estrich,Türen, Fliesen, Heizung, Wasser, Strom, ...), wird erst einmal das Dach installiert. Zum Einsatz kommt UV-durchlässiges PVC. Glas würde jegliche UV-Stahlung abschirmen - aber genau dieses UV-Licht benötigen die Papageien für gesundes Wachstum und reibungslosen Federwechsel. Das Glasdach soll ein UV-Sonnenbad auch im Winter ermöglichen, wenn die "Außenvoli" aus Temperaturgründen geschlossen bleibt.
Wo bleiben die Fenster?
Ein Loch in der Mauer
Leichter Terminverzug bei der Anlieferung der Fenster trübt ein wenig die Stimmung. Keine Fenster = kein Estrich = keine Fliesen = keine Volieren! Der Fester-Lieferant gibt nochmal alles und kann dann doch zügig liefern. Der neue Dachstuhl für's Haupthaus wartet bereits im Hof.
Heizung
Wandbilder
Aus hygienischen Gründen haben wir uns in den Volieren für den Einsatz einer Wandheizung entschieden. Das Prinzip: Eigentlich eine Fußbodenheizung - nur eben an der Wand verlegt. Die abgegebene Strahlungswärme erwärmt jeden Körper im Raum und die erwärmten Wände halten die Raumtemperatur. Hier ein Bild vom Probelauf der sogleich den aufgebrachten Putz trocknet.
Plakatieren verboten
Vorsicht
Nägel und Schrauben in die Wand zu versenken will gut geplant sein ... um keine Heizungsleitung anzubohren. Doch dafür gibt's ja Ortungsgeräte im Baumarkt. Wenn nur der Putz schneller trocknen würde ...
Kondenswassser
Wasser
Erstes ernstes Problem: Das Trocknen der Wände und des Estrichs setzt Unmengen an Wasser frei - dies kondensiert an den Glasdächern und tropft gerade wieder herunter. Dann trocknet's wieder, kondensiert, tropft, trocknet, kondensiert, tropft ... Bautrockner kommen zum Einsatz.
Die Fenster sind da!
Fenster
Unglaubliches spielt sich hier im Rheinland ab! Wir finden tatsächlich am 11.11. '11 hier im Rheinland Handwerker die uns die Schiebefenster einbauen und die el. Rolläden anschließen - trotz Karnevalsauftakt. Der Himmel meint's gut mit uns. Dieses Bild ist vom zwischenzeitlich neu errichteten Dach des Haupthauses entstanden.
Noch zwei Wochen
So langsam
.. bis zum Umzug der Papageien. Die Wände sind noch nicht gefliest, der Estrich kommt erst morgen, kein Licht, kein Strom, kein Wasser - und am Schlimmsten: keine Türen in Sicht. Die Gitterdächer in den Volieren existieren derzeit nur auf dem Papier. Jetzt ist Tempo angesagt.
Zwischenstation
Zwischenstation
Die erste Etappe - einen geschlossenen Raum zu schaffen - ist erreicht, wenn auch die Türen noch fehlen und ein Liefertermin nach dem Einzugstermin der Papageien im Raum steht. Vorerst freuen wir uns über die großflächigen Fenster die dann später in die vergitterte Außenvoliere im Hof geöffnet werden können. Bis dahin ist's aber noch ein weiter Weg.
Fensterfront
Fenster
Die gesamte Fensterfront wird in einem Frühlings-Bauabschnitt noch mit einer vergitterten Außenvoliere ergänzt. Das erlaubt dann 12 m Flugstrecke am Stück. (to be continued)
Dach geschlossen
Nix mehr Cabrio
Wenigstens das Dach ist schonmal geschlossen. Die Schutzfolie hängt zwar noch auf den PVC-Platten, aber ein Regenguss würde wenigstens draußen bleiben. Jetzt nur noch verschrauben, abdichten und fertig.
Gefälle
Um die Volieren bei Bedarf mit dem Hochdruckreiniger ausspritzen zu können, wurde hinter den Fenstern im Innenraum eine Ablaufrinne angebracht - dahin fällt nun der Estrich - dem das Wasser wohl folgen wird. Auch in der Eifel gelten die Gesetze der Physik.
Puzzlen
Als Wandbelag für die Volierenwände haben wir uns für Sandstein-Polygonalplatten entschieden. Das sieht zwar gut aus, ist aber eine Riesen-Puzzle mit 10.000 Teilen.
Anfang
Der Anfang ist gemacht - die Wand füllt sich langsam. Den Aufwand dafür haben wir jedoch unterschätzt - mit rechteckigen Fliesen wär' das leichter, keine Frage.
Geschmackssache
Uns gefällt's - wir hoffen den Papageien gefällt's auch - aber für Geschmacksfragen haben wir jetzt keine Zeit. Das Volierendach fehlt ja noch ...
Zeitsprung ...
Während der heißen Endphase des Ausbaus war leider keine Zeit um Fotos zu schießen - jetzt sind die Papageien schon da. Paco ist sichtlich entsetzt über die Tatsache, dass der Boden noch nicht gefliest ist ...
Eingewöhnung
Emma macht den Eindruck, als ob sie mit der Innenraumgestaltung soweit einverstanden wäre ... Paco bleibt skeptisch.