Der Wielhof

Umbau und Sanierung

Der Arbeitsplan für's Haus

Das Haupthaus war bis Juni 2011 bewohnt - die Heizung funktioniert noch, Warmwasser wird mit Durchlauferhitzern erzeugt. Energiebedarf lt. Aussage des Verkäufers : 5.500 l Heizöl pro Jahr.
Wärmeschutz: Fehlanzeige. 
Die Sprossenfenster haben Ein-Scheiben-Verglasung - energetisch keine Wirkung, durch den gesamten Dachstuhl pfeift ungehindert der Wind - trotzdem ist der Dachstuhl wasserdicht und schützt die darunterliegenden Lehmwände und Holzböden hinreichend.

Die Raumhöhe im Obergeschoss schwankt zwischen 2,05m und 2,20m - das war in einem alten Bauernhaus zu erwarten. Bei fachmännischer Begutachtung des fast vollständig aus Eichenholz gearbeiteten Dachstuhls traten doch einige erhebliche Mängel und faule Balken zu tage.
Die Entscheidung zur Erneuerung des Dachstuhls wurde dadurch begünstigt, dass wir im Rahmen der Dachstuhlsanierung im Obergeschoss eine einheitliche Raumhöhe erzielen könnten.

Gemäß der Sanierungsregel - "erst dafür sorgen, dass von oben keine Nässe die Innensanierung gefährdet" haben wir zuerst den Dachstuhl und die unterste Balkenlage abgerissen und neu aufgebaut.

Die Fachwerk-Innenwände im Erd- und Obergeschoss wurden ebenfalls entkernt - einen neue Raumaufteilung musste her, da die bisherigen Zimmer alle als "Durchgangszimmer" fungierten - ein Flur existierte nicht.